Nach der Niederlage am Sonntag brechen schwere Zeiten an. Wir sind auf den viertletzten Tabellenplatz abgerutscht. Waxweiler und Mötsch liegen nur einen Punkt hinter uns, wobei Waxweiler noch ein Nachholspiel hat. So schnell kann es gehen. Und jetzt kommen die Schwergewichte der Liga. Zunächst fahren wir nach Fließem zur SG Neidenbach. Der A-Liga-Absteiger liegt zurzeit auf Platz vier der Tabelle und hat sogar ein Spiel weniger als der Tabellendritte. Vier Siegen stehen zwei Niederlagen und 1 Unentschieden gegenüber. Zu Hause ist die Mannschaft noch ungeschlagen. Mit 21 erzielten Treffern ist die Elf im Angriff Ligaspitze. Dies verdeutlicht bereits die Stärken der Mannschaft. Eindrucksvoll ist natürlich das Ergebnis des letzten Spieltags: Die SG Südeifel wurde auf deren Platz mit 7:1 abgeschossen. Und die SG Südeifel steht vor Neidenbach in der Tabelle. Dem ließ die Mannschaft am Mittwoch im Kreispokal ein 6:1 gegen die SG Neunkirchen-Steinborn folgen. Der Gegner hat sich also für Sonntag eingeschossen. 

Torjäger ist Routinier Stefan Krämer mit 6 Treffern. Ein besonderes Augenmerk muss man natürlich auch auf Spielertrainer Andreas Klink richten, falls dieser auflaufen sollte. Er hat genügend Erfahrung und Qualität aus höheren Klassen um uns vor Probleme zu stellen.

Bei uns herrscht Personalnot und wir konnten in den letzten beiden Partien nicht überzeugen. Auch in Sachen Einsatz und Kampf kam stellenweise zu wenig. Daher muss man die Ausgangslage für Sonntag realistisch als schlecht einstufen. Aber das ist auch das Gute: Wir haben nichts zu verlieren. Wir sind krasser Außenseiter und alles außer einer Niederlage wäre eine Überraschung. Wir müssen nicht das Spiel machen und können uns zunächst defensiv gut stellen. Je länger wir dann den Gegner vom Tor fernhalten, umso besser unsere Ausgangslage. Bei den wenigen Offensivaktionen, die sich uns bieten werden, müssen wir allerdings effizienter werden. Dann ist die Überraschung möglich.