Am Samstag treffen wir auf den SV Waxweiler. Der Aufsteiger der Vorsaison konnte im letzten Jahr bereits durch eine starke Hinrunde den Klassenerhalt nahezu sichern. Gegen Ende der Saison ging dem Team etwas die Puste aus. Davon konnten wir bei unserem Heimsieg in der Rückrunde profitieren. Waxweiler tritt in dieser Saison unter einem neuen Trainer an. Aufstiegstrainer Lothar Lamberty hatte bereits frühzeitig erklärt, für diese Saison nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Florian Götz beerbte ihn. In der berüchtigten zweiten Saison hat das Team bisher einige Probleme und steht mit 6 Punkten noch hinter uns. Man sollte sich allerdings von dem Zwischenstand nicht blenden lassen. Die drei Niederlagen erlitt man gegen Teams, die unter den ersten 6 Plätzen der Tabelle stehen. Mit Baustert und Karlshausen wurden aber auch Mannschaften aus dem Mittelfeld besiegt.

Waxweiler präsentierte sich im letzten Jahr als spielstarke Truppe und man hat mit Sicherheit nichts verlernt. Das Personal blieb nahezu unverändert. Lässt man dieser Elf Raum und sie kann spielen, dann wird es gefährlich. Mit schnellen Spitzen stellen sie eine besondere Herausforderung für unsere Defensive dar.

Wir müssen unser Team umformieren. Der unermüdlich rackernde Gomez, der uns in den letzten Spielen weitergeholfen hat, steht studienbedingt nicht mehr zur Verfügung. Am Samstag fehlt zudem noch Mätty. Da muss Lemmes wohl mal wieder ran. Vielleicht reicht es bei Shpend auch wieder für die Bank. Seine Verletzung ist aber noch nicht auskuriert.

Unser Team sollte sich darauf konzentrieren, hinten sicher zu stehen, die Räume eng zu machen und den Gegner in Zweikämpfen zu stellen. Wir sollten nicht versuchen, mit Waxweiler mitzuspielen. Dafür leisten wir uns im Aufbau zurzeit zu viele Fehlpässe. Da zittert nicht nur der eine oder andere Fuß, sondern auch der Fan. Im letzten Jahr haben wir bewiesen, dass wir ein solches Team schlagen können. Darauf müssen wir aufbauen.